Kloster "St. Mariä Himmelfahrt" in Gelsenkirchen-Buer i.W.

Diözese Essen

Das Kloster "St. Mariä Himmelfahrt" in Gelsenkirchen-Buer wurde 1954 gegründet. Zwischenzeitlich, von 1983-1989, wurde die Betreuung des Klosters sowie der Pfarre einer anderen Ordensgemeinschaft übergeben.

Den Brüdern ist die Seelsorge der Gemeinde „St. Mariä Himmelfahrt" mit der Filialkirche St. Konrad in der Propsteipfarre St. Urbanus sowie die seelsorgliche Mitbetreuung des Krankenhauses "Bergmannsheil" anvertraut.

Servitenkloster Gelsenkirchen-Buer

Die Servitenkirche "St. Mariä Himmelfahrt" in Buer

Derzeit ist das Kloster in Gelsenkirchen-Buer die einzige Niederlassung der Serviten in Deutschland. Der Orden kann in Deutschland jedoch auf eine sehr bewegte Geschichte zurückblicken.

Die Anfänge des Ordens in Deutschland reichen zurück bis auf die Zeit der heiligen Sieben Väter und des hl. Philippus Benitius. Aus dem Jahr 1277 gibt es die erste Urkunde eines Klosters in Hasselfelde, Diözese Halberstadt. Im Jahre 1299 werden die deutschen Klöster urkundlich als Provinz genannt. Bei Anbruch der Reformation sind 17 Klöster bekannt. In den Wirren der Reformation wurden jedoch alle Klöster aufgehoben oder verlassen.

Zu einer Neugründung des Ordens in Deutschland kam es im Jahre 1637, als von den Brüdern der Deutschen Observanz das Kloster Kreuzberg bei Bonn gegründet wurde. 1714 wurde in unmittelbarer Nähe das Kloster Rheinbach gegründet. Beide Klöster wurden 1802 durch die napolenonische Säkularisation aufgehoben.

Im Jahre 1954 wurde das Kloster in Gelsenkirchen-Buer gegründet. Es folgten weitere Niederlassungen: 1956 Düsseldorf-Rath (Erzdiözese Köln), 1962 Weihenlinden (Erzdiözese München), 1975 Viehhausen (Diözese Regensburg). Diese drei Klöster mussten im Lauf der Zeit jedoch wieder geschlossen bzw. aufgehoben werden.